24. Oktober 2014
von 3imsinn
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1. Lange Nacht des eBooks in Hamburg

Am Freitag, 31. Oktober, findet in Hamburg die 1. Lange Nacht des eBooks statt. Ab 16:30 Uhr laden Buchhandlungen, Verlage, Verlagsdienstleister, Medienunternehmen und Büchereien zu insgesamt 17 kostenfreien Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet ein. In E-Book-Lesungen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops können alle Hamburger bei den Gastgebern hinter die Kulissen schauen und dabei das elektronische Lesen aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen. Bei einer Abschlussparty im betahaus wird ab 21 Uhr zudem das 15-jährige Jubiläum des mairisch Verlags gefeiert.

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29. September 2014
von Steffen Meier
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8.10.2014: AKEP-Empfang auf der Buchmesse #fbm14

Der Empfang des Arbeitskreis Elektronisches Publizieren gibt Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit, die Arbeit des Arbeitskreises und die Personen dahinter kennenzulernen. Außerdem wird das Schwerpunktthema 2015, das neue AKEP-Sprecherteam vorgestellt und der langjähriges Sprecher Steffen Meier gebührend verabschiedet.
8.10.2014, 13.00 Uhr Halle 4.0 D106
akep_empfang

Quelle: Wikipedia

11. Juni 2014
von Steffen Meier
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buchreport-Webinar: Gute Bücher besser finden – Metadaten in Strategie und Praxis. Ermässigung für AKEP-Mitglieder

Der buchreport veranstaltet zwei Webinare zum Thema Metadaten – ein in Verlagen ungeliebtes, aber enorm wichtiges Thema, auch für unsere AKEP-Mitglieder. Deswegen erhalten diese 10% Ermässigung auf diese Webinare, einfach das Stichwort “AKEP” in das Kommentarfeld schreiben.

Zu den Webinaren:

Im Zuge der Digitalisierung des Geschäfts haben viele Verlage ein Thema sträflich vernachlässigt: das Management von Metadaten. Obwohl Studien nachgewiesen haben, dass Buchabsatz und Datenpflege direkt voneinander abhängen, haben die meisten Verlage das Erfolgspotenzial von Metadaten nicht konsequent ausgeschöpft. Analysen des Börsenvereins zur Katalogqualität des VlB und eine Studie von Wachter Digital Partners zur Buchdarstellung auf amazon.de zeigen große Lücken und Versäumnisse. In einem zweiteiligen Webinar zeigt buchreport, wo Verlage bei den Metadaten Lücken haben und warum es sich für Verlage lohnt, konsequent in Metadaten-Pfege zu investieren.

Inhalte des zweiteiligen Webinars:

Webinar Teil 1 (18. Juni, 14 bis 15 Uhr)

Metadaten: Strategien und Methoden

1. Referent: Michael Lemster, Berater, alVoloConsult:

Die Herausforderung Discoverability und wie Verlage darauf reagieren müssen
Wo soll „Sichtbarkeit“ hergestellt werden?
Wie sorgen Verlage für optimale Titeldaten-Distribution?
Abseits vom Absatz – weitere Ziele von Discoverability
2. Referent: Martin Richard, NEWBOOKS Services

(Metadatendienstleister)
Metadaten in der Praxis: Zugangstor zum verlegerischen Content
Metadaten als zentrales Tool zur Vermarktung: Neuerscheinungsdienste, Digitale Vorschauen, Approval Plans
Neue Wegweiser zum Buch: Die neue internationale Klassifikation THEMA

Webinar Teil 2 (25. Juni, 14 bis 15 Uhr)

Produktdarstellung der Verlage am Beispiel amazon.de – Lücken und Lösungen

Referent: Christoph Nichau, Mitgründer bei Wachter Digital Partners (WDP)

Gesamtergebnis der Studie von WDP
Was steigert auf amazon.de die Abverkäufe?
Best practice aus der Branche: Welche Verlage Metadatenmanagement können
Best practive aus anderen Branchen

Zielgruppe: Verlage (Vertrieb, Marketing, Herstellung), Dienstleister, Zwischenbuchhandel

Kosten: 99 Euro für buchreport-Abonnenten, 129 Euro für Nicht-Abonnenten (Preise zuzüglich MwSt)

Zur Anmeldung

3. Juni 2014
von 3imsinn
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#akep14 – Live von den Buchtagen Berlin by Nicolai & Robert

Subkonferenz 3: Innovativ und agil: Wie Verlage Innovationsprojekte erfolgreich managen können

Wodurch entsteht Innovation im Verlag und wie kann diese vorangetrieben und verwaltet werden? – Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Subkonferenz von Prof. Okke Schlüter (Hochschule der Medien), Katja Splichal (Ulmer Verlag) und Christian Kohl (De Gruyter).

Schlüter weist darauf hin, dass Innovation durch verschiedene Parameter und Institutionen im Verlag beeinflusst werden. Vor allem sei aber wichtig, Ideen schnell auszuprobieren und auch schnell Lehrgeld zu bezahlen und Strukturen (z.B. flache Hierarchien) zu schaffen, die Innovation begünstigen. Seine vorgestellte Studie macht auch deutlich, dass viele Verlage gerne innovativer wären, es sich entweder nicht trauen oder sie nicht wissen, wie dies zu bewerkstelligen ist. Hier besteht also Bedarf neue Konzepte zu entwickeln, die Handlungsanweisungen für Verlage liefern. Dabei ist immer zu bedenken, dass die eigene Unternehmenskultur den größten Beitrag für Innovationen liefert.

Ähnliches berichtet auch Christian Kohl über seine Erfahrungen im Innovationsmanagement bei DeGruyter. Kurze Entwicklungszyklen, permanente Abstimmungen und schnelle Entscheidungsprozesse sind laut Kohl das A und O um agil zu arbeiten. Daneben wird von den Mitarbeitern auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit gefordert, gleichzeitig aber auch das Vertrauen in diese bestärkt.

Wie dies in einem konkreten Fall aussehen kann, zeigt Katja Splichal. Zu Beginn ihrer Arbeit beim Ulmer Verlag mussten viele Strukturen erst geschaffen werden, andere überdacht werden. Vor allem die langfristig etablierten Prozesse und Gewohnheiten aufzubrechen, war eine der größten Herausforderungen. Dabei heißt es, sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen sondern beharrlich Entwicklungen voranzutreiben und aus Fehlern zu lernen. Insofern zeigt Splichal deutlich, wie zentral Engagement und Hilfe zur Selbsthilfe auf die Unternehmenskultur und Arbeitsprozesse wirken.

Subkonferenz 2: Transmediales Erzählen in der Praxis: „Netwars” von Bastei Lübbeflow smart flurry

Bastei Lübbe ist bekannt dafür viel Zeit, Energie und Geld in neue Formen digitalen Storytellings zu investieren. Mit “Netwars” ist nicht nur ein crossmediales sondern auch ein wahnsinnig gutes transmediales Projekt an den Start gegangen. Im Kern der Geschichte steht das Thema Cyber-Terrorismus und dazu wurden zusammen mit Filmtank und Chimera Entertainment eine TV-Doku, Graphic Novel App, eBooks, Hörbücher, eine interaktive Web-Doku und in Zukunft auch eine TV-Serie umgesetzt. Vor allem die Graphic Novel App mit ihren Interaktionsmöglichkeiten und 3D-Animationen macht deutlich, wieviel Arbeit in “Netwars” geflossen ist:

Doch neben den technischen Raffinessen steht “Netwars” auch für ein herausragendes Projekt, dass die Möglichkeiten Geschichten im digitalen und multimedialen Raum zu erzählen, auslotet. Mit Apocalypsis konnte Bastei Lübbe zwar bereits Erfahrung im trans- und crossmedialen Storytelling sammeln, musste aber bei “Netwars” viel Lehrgeld zahlen. Umso größer ist der Mut und das Engagement des Verlags zu bewerten, dieses Projekt umgesetzt zu haben. Man kann gespannt sein, was die Zukunft des multimedialen Storytellings bereithält.

Weitere Infos unter: http://www.netwars-project.com/

 

Subkonferenz 1: Was ist eigentlich Discoverability?

Ein spannender und vor allem wortschatzerweiternder Vortrag zum Thema “Discoverability”:

Für alle die es nicht verstanden haben. Ein Conocuneus ist ein Keil bestehend aus einem Kreis, einem Dreieck und einem Quadrat :)

Neben Tipps wie, dass es sich lohnt neben Googel auch Spezifische Suchmaschinen zu optimieren oder Auto-Replys auf Suchanfragen über Twitter lautet die erste Botschaft von @karlkratz:
Der Homo Keywordus stirbt aus. Semantische Suche ist schon ein Thema, Nutzer stellen ganze Fragen, auf den neuen Geräten sucht man nicht (nur) auf dem Display sondern über Spracheingabe.
Suchanfragen gestalten sich also je nach Gerät sehr unterschiedlich.

Schlüsselziel der SEO ist die Optimierung des Suchprozesses und nicht nur des Ergebnisse. Im Hinblick auf
die Nutzererwartung, direkt auf die Bedürfnisse hin zu verschlagworten, nicht nur produktbezogenen Keywords. So z.B. ein Kinderbuch zum Einschlafen nicht nur mit Vorlesen, sonder auch mit Schlafstörungen.
Auch auf das kontrete Nutzungsereignis gilt es zu achten.

Als Methode um Produktbeschreibung holistisch auf unterschiedlichen Ebenen zu texten empfiehlt der Referent Nutzermeinung z.B aus Rezensionen zu abstrahieren um ein dann für jede Produktklasse ein eigenes Ebenenmodell – (Verarbeitung, Psychologisch, Nutzungssituation, Zielgruppe, Inhalte etc. ) zu erstellen.

Darüberhinaus lohnt es im Responsive Design auch den Content an die Geräte anzupassen und auf diesem Weg Synonyme zu integrieren um verschiedene Wordings auf einer Seite abzubilden, was die Trefferquote des Beitrags erhöht.

Einfach Aufzählungslisten sind zwar SEO-technisch sehr sinnvoll, aber nur der erste Schritt, danach gilt es verschiedene Blickwinkel nach dem Ebenen-Modell einzubeziehen, die Texte zu emotionalisieren und wichtige Inhalte z.B. durch Fettung zu markieren. Man optiiert ja nicht nur für Maschinen sondern auch für Leser.

Auch eine Kontinuierliche Intensivierung und Anpassung der Online-Inhalte (in Webstores also der Bescheibungstexte und damit der Metadaten) steigert die Relevanz der Texte für Suchmaschinen.
Wenig relevante Artikel löschen erhöht die Relevanz der Gesamtseite. Im eigenen Webshop also durchaus auch mal ungeliebte Produkte auslisten.

Im Social Web gilt. Teilen Teilen Teilen. Inhalte können mehrmals jeweils zu anderen Urzeiten, mit andere Ansprachen, Aktualisierung der Inhalte, oder mit der sich über die Zeit veränderten Reichweite immer wieder neue Leser treffen.

Und für’s nächste Jahr auf jeden Fall vormerken: Das Thema Beratungsassistent bzw. Slow Search.

 

Shortcuts 2

Piper präsentiert mobiles Titelstöbern

Mobiles Entertaiment bedeutet nicht Fernreisen: Der Großteil der Reise-Situationen (durchnschnittlich 331 pro Jahr) finden im Nahbereich statt.
Klassisch mit Auto oder Bahn, seit kurzem auch per Fernbus (diese in der Regel mit kostenlosem W-Lan). Dort lesen die Nutzer vor allem auf Smartphones.

Unter dem Schlagwort “Unterwegssein und trotzdem auf dem laufenden bleiben” veröffentlicht der Münchner Verlag in Kooperation mit dem Fernbus-Anbieter city2city
einen Flyer auf der mittles QR-Code 6 Leseproben angeboten werden, mit unterschiedlichen Textlängen – je nach Reisedauer.

Kurzer Zahlenüberblick: Eine Aktion mit 15.000 flyer zeitigt 1463 Abrufe + jede Menge Presse für die innovative Kooperation

Aller weitere unter https://www.piper.de/time4books

Readfy

Der Freemium Dienst Readfy (analog zu spotify) – Launch Juli 2014 – ruht auf drei Säulen: Content, Advertising und Data.

Für den User gibt es kostenlose Bücher, versehen mit Anzeigen, für ein werbefreies Erlebnis zahlt man als Flatrate 4.99/9.99 (mit Features). Als Verlag nutze ich die Plattform auf zwei Kanälen. Zum einen als Werbefläche, zum anderen generiert sie Revenue pro First Page Read.

An Insights über Leseverhalten verspricht die Plattform so einiges: Neben inhaltlichen Trends beantwortet die Plattform die Fragen in einem Interface:

Wer liest wann was wo auf welchem Endgerät? Wer teilt auf welcher sozialen Plattform mit wem was wo und wann?

Wer liest welche Seite wie lange? Wer verlässt das Buch wann und warum?

 Snapload – die Geschenkkarte für eBooks.

Mit Snapload präsentiert Katja Rochow eine neue Variante digitale Inhalte in den stationären Buchhandel zu bringen. But wait, there’s more. Was bereits Apple mit seinen itunes cards etabliert hat, bietet snapload nun auch Geschenkkarten für den Kauf von eBooks. Daher will Snapload auch an POS vertreten sein, die bereits itunes cards anbieten. Nicht nur der Buchhandel profitiert von Snapload sondern auch der Leser. Bis zum Ende des Jahres will Snapload an 2000 POS verteten sein. Neben dem Buchhandel gehören dazu auch weitere Einzelhändler, wie Saturn, Mediamarkt, Penny aber auch Tankstellen.

Eine spannende Möglichkeit digitale Inhalte zum analogen Händler zu bringen.

Passenger Experience Design bei Lufthansa

Drahtlose Bordunterhaltung bei Lufthansa setzt neue Maßstäbe. Während an Flughäfen und in Flugzeugen noch Zeitungen ausgeteilt werden, geht Lufthansa neue Wege und setzt in Zukunft auf Passagierunterhaltung per App. Neben Filmen, Nachrichten und Musik wird aktuell auch aktiv nach Verlagen gesucht, die sich in einem PILOTprojekt mit 20 Flugzeugen beteiligem wollen. Die Inhalte werden dabei über das lokale Netzwerk der Flugzeuge bereitgestellt. Also nochmal das aktuelle Programm nach Titeln suchen, die noch ein bisschen Luft unter den Flügeln gebrauchen können.


Die Shortcuts 1

Augmented Reality als bessere QR-Codes:

Wird heute bereits z.B. im Lagerhaltungssystem, bei der Montagunterstützung oder im Medizin-Bereich genutzt. Man kann auch z.B. Möbel direkt aus dem Ikea Katalog ins Wohnzimmer projizieren oder Inhalte von Lego-Packungen visualisieren ohne die Packung zu öffnen.

Einsatzmöglichkeiten im Verlagsbereich sind z.B im Direktmarketing Buchcover als AR-Trigger (Frank Schätzing) oder Videos in Zeitungscover als Zusatzinhalt verlinkt (Esslinger Verlag). Fabian Kern geht aber noch einen Schritt weiter und schlägt der Tolino Allianz als nächste Projekt ein AR-Ökoystem für den stationären Handel vor: Direkt kaufen per Covererkennung via Smartphone. Amazon Flow wirft seine Schatten voraus.

flow

Was ist ein iBeacon?

Kleine Schaltkreise, die eine ID senden via Bluetooth, die man über Handys lokalisieren, bzw. man seine eigene Position feststellen kann. – also ein verbesserterter RFID-Chip – wie sie bereits in Bibliotheken genutzt wird:Use-Cases

Wer sind die Skoobe-Nutzer?

“Risikoarmes” Lesen und Stöbern mit der eBook-Flaterate von Skoobe. Genauere Informationen über die Skoobe-Nutzer gibt’s in diesem Shortcut leider nicht.

Kurzer Überblick zum Thema Chrossel Channel:

Buchhandlung vor Ort auch von digital natives wichtig, denn Sie bestellen gerne online, gehen dann aber die Bücher vor Ort abholen, für ältere Kunden ist auch vor Ort bezahlen spannend, Probe lesen im Buchhandlungscafe ist sowieso gemütlicher und vor Ort umtauschen einfach praktischer.

Keynote

Ein Impulsvortrag von Gerrit Pohl (Microsoft): “Apps sind nicht tot, die Tablets sind nur schlecht.

Stand heute: Eigene Ökosysteme schaffen, aber keine Insellösungen digitale Schulbücher.de. Longtail digitalisieren!

Aktuelle Endgeräte: Tablet/Konsole/Notebook/Smartphone

=> Aktuelle Produktformen: eBook, Spiel zum Buch! (z.b: Tribute von Panem), Zusatzinhalte, Personalisierte Devices, Social Reading als Teil der All Up Experience, Hintergrund-Infos, Media-Themepack (Wallpaper, Klingeltöne), Audio/Videobuch

Bildungsinhalte digital: Massive Open Online Courses und Offene Lehrinhalte (OED) als Grundlage=> Verlage bieten Integrierte Services: Applikation und Lernökosysteme zum nachhaltige Verstehen von Inhalten (Verwaltung der Bildungsinhalte), da es im Digitalen keine Institutionen wie Universitäten etc. gibt, sondern Lernen individuell stattfindet. hier

Mögliche Produktformen: Quizduell, Recherchematerial Individuelle Test, Tutorials. Auf jeden Fall: Schnittstellen zu Learning Managementsystemen.

Easy Access => Big Success – Datenbanklösungen (keine Insellösungen!)

Internet of Things heute: Watches und andere Wearables, Fahrzeugsysteme, Smart Home, Universitys, Factorys, Big Data, Multidevice-Website, Content-Apps, Contest Syndycation über versch. Geräte, Paid Content

Zukunft: Smart überhaupt alles, big big big data verschmelzen zu einer Seamless User Experience mit Alltagsgegenständen als Device.

Am Beispiel Kochrezepte:

Man recherchiert ein Rezept auf Rezepte.de/Supermarkt.de => läd sie in die “Kochcloud” => Smarter Einkaufswagen führt wegeoptimiert durch den Supermarkt und prüft das nichts vergessen wurde.
Auch andersherum wird ein Schuh draus: Smarter Einkaufswagen generiert Rezepte je nach Wageninhalt.

smart

Verlage liefern Wertvolle Informationen für Situationen.Technologie-Unternehmen liefern Plattformen und technische DNA, Coopetition wie digitale Schulbücher.de intensivieren:Digitaler Erfolg heißt Kooperieren! Kooperieren! Kooperieren!

Eröffnung

Ein erstes “Hallo Welt” von Steffen Meier (heute mit Google Glas) und Jürgen Harth zum Thema Digitale Touch Points der Zukunft. Denken wir heute noch an direkte (z.B. QR-Code) und indirekte (z.B. Social Media). Kontaktpunkte müssen wr uns in Zukunft die Frage: Wie kommen die Inhalte zum Kunden, wie der Kunde zu den Inhalten? ganz neu stellen:

Denn Inhalte verändern sich mit den neuen Endgeräten, was steht uns da bevor: Digitale Kontaktlinsen, Augmented Reality (Stichwort: Seamless Shopping Experience) Entertainment im Automobil, Zug, Flugzeug (Zur Buchhandlung auf Schienen gibt’s später noch eine Sub-Konferenz), Shopping Sticks wie Amazon Dash, Einkaufen über Smart TV.

Als Ziel der Tagung formuliert Meier: “Ich würde mir wünschen, dass wir alle Christoph Columbus sind!”

 

So, so langsam geht die Anreise-Phase zu Ende. Der Kuppelsaal füllt sich. Gleich geht’s los mit der Keynote.

Für euch bloggen heute Live von den Buchtagen #akep14:

Nicolai Eckerlein und Robert Goldschmidt

Nicolai Eckerlein ist seit 4 Jahren auf den digitalen Baustellen und in den Innovationslaboren der Buchbranche (textunes, Carlsen Verlag, Kobo Inc.) in den Bereich eBooks & Apps tätig. Er bloggt außerdem zu Themen der Digitalen Transformation aufwww.beyondebooks.wordpress.com und @Beyondebooks.

Robert Goldschmidt ist gelernter Buchhändler und studierter Buchwissenschaftler. Seit diesem Jahr arbeitet er als Projektmanager bei Wirth & Horn in München. Daneben betreibt er das e-Publishing Blog Quo Vadis Buch? unter (www.quo-vadis-buch.de) und@QuoVadisBuch und bastelt am ersten Deutschen eBook Award (www.deutscher-ebook-award.de), der auf der kommenden Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

 

30. Mai 2014
von sinnundverstand
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abonnieren: #akep14 kommissionen Online Marketing social media

Onliner in Verlagen: Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur #akep14

Es begab sich zu der Zeit, als Onliner in Verlagen noch eine seltsame, öhem, seltene Spezies waren, die sich mit allem auseinandersetzten, was mit www, @ und E-Themen zu tun hatte, während die Kollegen weitestgehend friedlich ihrer Arbeit nachgehen konnten. Damals, die Dinosaurier blickten noch gleichmütig in den Meteoritenregen, schlossen sich die ersten Onliner in Grüppchen zusammen, froh, einander im Geheimen von ihren Träumen von wohlsortierten Kundendatenbanken, bildschönen Metadaten, gut funktionierenden Webshops und leichtfüßiger Kommunikation in Intranet und in der Cloud zu erzählen.

Mittlerweile werden Onliner wie selbstverständlich in freier Wildbahn gesichtet, denn Internet gibt’s nun auch mobil, ein Glück! Digitalisierung, Medienwandel und die Veränderung der Kommunikation und Kollaboration durch Social Media lässt Online-Themen in nahezu alle Bereiche und Abteilungen der Verlage schwappen. Austausch ist nötig!

Und da sich digitale Kommunikation, klassisches Onlinemarketing und SEO kaum separat denken lassen, laden Steffen Meier und Wibke Ladwig in die neu gegründete Kommission Digitales Marketing & Kommunikation. Auf der AKEP-Jahrestagung am 4. Juni sammeln sie mit Interessierten Themen für die Kommission. Eingeladen sind für diese Themenfindung alle, die sich als Onliner im Verlag verstehen oder sich für den Einsatz von digitalem Marketing und digitaler Kommunikation beschäftigen.

Zur Einstimmung haben die beiden sich gegenseitig interviewt. Und Gesichter geschnitten.  Weiterlesen →

20. Mai 2014
von 3imsinn
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Design Thinking – Dark Horse im AKEP-Gespräch

Auf der #akep14 ist “Dark Horse” zu Gast. Die Agentur hat sich spezialisiert auf Design-Thinking-Prozesse und begleitet Unternehmen in Transformationsprozessen. Was genau Design-Thinking meint und warum es wichtig ist, Dinge anzupacken erklärt Mitgründer Christian Beinke im Interview:

 

Was ist „Dark Horse“

Dark Horse ist eine Agentur für Innovationsentwicklung. Unser Geschäft sind die Unterschiede von heute und morgen und die Überzeugung, dass es notwendig und möglich ist, diesen Unterschied zu gestalten, anstatt sich von ihm überraschen zu lassen.
Für uns ist Innovation mehr als nur eine Geschäftseinheit: Sie ist das Ergebnis einer ganzen Organisationskultur. Dark Horse ist konsequent unter der Prämisse der Innovationsfähigkeit gestaltet und entwickelt sich ständig weiter. Unsere 30 Mitarbeiter stammen aus 25 verschiedenen Disziplinen und sind weiterhin in ihren Fachgebieten tätig – sowohl praktisch, als auch forschend. Dadurch bekommen wir eine 360° Perspektive auf Probleme und können neuartige Konzepte dafür entwickeln. Methoden wie Design Thinking, Service Design helfen uns und unseren Auftraggebern, systematisch auf überraschende Ideen zu kommen.

„Warum haben Sie Dark Horse“ gegründet

Wir haben Dark Horse gegründet, um zwei Visionen umzusetzen. Zum Einen wollten wir ein  Unternehmen gestalten, dass sich konsequent darauf ausrichtet, Neues auszuprobieren, sich selber und seine Kunden stetig zu hinterfragen und so für Innovationen zu sorgen. Außerdem wollten wir unserer Arbeitskultur strukturellen Halt geben und so unsere  Traum-Arbeitsplätze zu verwirklichen. Diese beiden Visionen bedingen sich gegenseitig.

Was versteht man eigentlich unter „Design Thinking“

Design Thinking ist die Basis für unsere Arbeit. Wir nutzen es für eigene Innovationsprojekte und als Grundlage der Innovationsberatung. Design Thinking bedeutet die Arbeitskultur, also Prozesse, Methoden und Einstellungen von Designern auf Problemstellungen zu übertragen, die nicht aus dem Design stammen. Der Begriff selbst ist dabei eher unglücklich gewählt. Schließlich erfolgt die Abgrenzung zum in den meisten Unternehmen verbreiteten rein analytischen Denken über eine optimistische und experimentelle Grundhaltung. Denken wie ein Designer heißt vor allem
zwei Dinge: Machen und Lernen. Der Nutzen von Design Thinking kennt dabei auch Grenzen. Wer Produkte und Prozesse nur effizienter gestalten möchte, der sollte auf andere Methoden zurückgreifen. Wenn es allerdings darum geht schnell und konstruktiv komplexe und offene Fragestellungen zu beantworten und nutzerzentrierte Innovationen zu schaffen, ist Design Thinking unschlagbar.

Was ist für Sie ein Digital Touchpoint?

Für uns sind »User Touchpoints« alle Berührungspunkte, bei denen ein Nutzer mit einem  System in Kontakt kommt. Wir unterscheiden nicht im Vorhinein, ob diese digital oder analog sind, sondern untersuchen welche Ausformungen ein »Touchpoint« haben muss, um für den  Nutzer einen gezielten Mehrwert zu bieten.

Was kann man von Startups lernen?

Die Standart-Antwort auf die Frage sind Agilität, Pragmatismus, die Bereitschaft schlechte Entscheidungen zu treffen und draus zu lernen. Das ist vermutlich auch richtig, ich würde jedoch einen anderen Aspekt höher bewerten, der die oben genannten Punkte erst auslöst: das das eigene Produkt im Mittelpunkt des Unternehmens steht.

 

Christian Beinke, Dark Horse

Christian Beinke, Dark Horse

Christian Beinke – Co-Founder, Dark Horse
Christian ist studierter Maschinenbau-Ingenieur, seine Leidenschaft für Methoden und nicht für Motoren hat Ihn jedoch schon im Studium in eine andere Richtung getrieben und über so seltsame Dinge wie den Einfluss des Schätzens beim Konstruieren und Gestalten nachdenken lassen.

Nach dem »Design Thinking« Studium am Hasso-Plattner-Institut, gründete er mit 30 Partnern die Agentur »Dark Horse«. Dark Horse hilft Unternehmen nicht nur in Co-Creation neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, neue Methoden einzuführen, sondern auch die Arbeitskultur zu verändern. Dark Horse sieht sich dabei selber als Vorreiter einer neuen Unternehmenskultur und Experimentierfeld für post-hierarchisches Management.

25. April 2014
von 3imsinn
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Im Kern waren wir baff.

Wir haben es uns in diesem Jahr wirklich nicht leicht gemacht mit unserem Jahrestreffen-Motto “Digital Touchpoints“. Klingt nach digitaler “Customer Journey”, nach “Point of Sale”, nach Schaufenstergestaltung. Und irgendwie ist das auch mit gemeint, aber eigentlich, also ganz im Kern, da waren wir einfach baff wo und wie überall Inhalte vermittelt und  konsumiert werden – und uns war klar: da müssen wir hin!

Beispiel gefällig? Licht aus, Spot an:

 

Das ganze Programm >>>

22. April 2014
von 3imsinn
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Programm #akep14 // Digital Touchpoints – Wie der Content zum User kommt

#akep13 KuppelsaalImmer und überall erreichbar: das Mobile Device rückt ins Zentrum der Aufmerksamkeit, egal ob Smartphone, Tablet oder e-Reader. Stellt sich die Frage neu, wie kommen unsere Inhalte zum Leser? Neue Technologien wie  iBeacon, neue WLAN Modelle, die Verbreitung von Chips für Nearfield Communication oder Geolocation sind nur einige Beispiele wie sich der digitale Weg zum Kunden verändert.

Konsumgüter und Technologieunternehmen wie Microsoft, Red Bull, Lufthansa, Starbucks und BMW nutzen bereits ihre Schnittstellen zum Kunden und setzen dabei gezielt auf strategisches Content-Marketing, um Gate-Keeper-Funktionen zu übernehmen.

Welche Lösungen bereits zum Einsatz kommen zeigen unter anderen Gerrit Pohl, Microsoft, Nicolas Perrot (Passenger Experience Design Lufthansa), Michael Then (Piper), Frithjof Klepp, (ocelot). Dr. Jens Rothenstein (Institut für Handelsforschung).

Das komplette Programm und  das Anmeldeformular >>>

26. März 2014
von 3imsinn
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Exklusiv für AKEP Mitglieder: Im Rahmen der Buchtage Berlin auf Startup-Tour gehen!

AKEP in Kollaboration mit kindai:projects, Berlin

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Unsere Tour StartUp & inspirations hat ein Ziel: Sie möchte den Horizont unserer Teilnehmer erweitern. Unbekanntes nicht nur erzählen, sondern sicht- und spürbar machen. Die Aufmerksamkeit für Neues schärfen. Lernen auf Rädern. Die Alltagsroutine hat auf dieser Tour keinen Platz. Freiraum für vernetztes Lernen und vernetztes Kennenlernen dafür umso mehr. Weiterlesen →